Sonntag, 9. Oktober 2016

Catalunya - Moltes dies - El Puig Alt

Diesmal sind es drei Tage geworden. Freitag war ein gewöhnlicher Badetag, wo ich abends mir noch einen Kreisverkehr zum Fotografieren suchte. Am Sonnabend ging es dann Spazieren am Puig Alt, einer der höheren Berge im Naturgebiet Cap de Creus.

Das Cap Norfeu bildet die südöstliche Spitze des Cap de Creus und ist die größte Landzunge in dem Gebiet.

Rechts das Cap Norfeu und unten die Cala Jóncols, ein wenig nachbearbeitet, da mir das Foto einfach zu blass war. 

Nach Norden hin hat man einen schönen Blick auf El Port de la Selva, Llanca(mit Haken am C) und der Zipfel hinten gehört schon zu Frankreich.

Auf dem Weg zurück, hat man von den Serpentinen aus, einen wunderschönen Blick auf den Golf von Roses.
Heute war vier Stunden Spazieren angesagt, und dzwar bis ins Zentrum und zum Hafen von Roses und natürlich zurück, danach ging es nochmal an den Strand, auf dem Weg dorthin, fuhren wir an einem Porsche Cayenne vorbei, den seine Frontscheibe zerstört war. Er hatte einen belgischen Radfahrer umgefahren und getötet, der gerade abtransportiert wurde. Zwei Stunden später war dort immer noch alles voll, und selbst das Fernsehen war vor Ort.
Wir haben gestern einen 3 kg Käselaib gekauft. Einen Oveja Curado für 16 Euro, die normalerweise ab 12 Euro/kg anfangen, und nicht bei 5,33 Euro/kg liegen.
In den nächsten Tagen wird es kühler, mal schauen, was die Tage so bringen.


Euer Wetterschaf

Freitag, 7. Oktober 2016

Catalunya - El sisè dia - Der Ebro

Gestern ging es in den Süden Kataloniens, knappe vier Stunden von unserem Urlaubsort entfernt. Erstaunlich wie groß die Autonome Region Katalonien ist, aber an unserem Zielort, waren die Regionen Valencia im Süden und Aragon im Westen nur noch wenige Kilometer entfernt. Wir waren sogar hinter dem Ebro (leider sind da nur Fotos mit viel Brückengeländer) und seinem Delta, das bei schönerem Wetter bestimmt eine gute Sicht geboten hätte, aber es hat immer wieder gewittert, zwischendurch geregnet und dazwischen schien die Sonne, auch abhängig vom Ort, nämlich auf welcher Seite der Berge man sich befand.
Die Berge sind dort einfach nur imposant und im Vordergrund stehen die Oliven- und Orangenplantagen, und der Strand ist innerhalb 30 Minuten auch erreichbar. Die Berge auf dem zweiten Bild sind sogar über 1400 Meter hoch und überragen damit sogar den Brocken um mehrere Meter. 



Morgens um 10 Uhr ging es hier los und abends gegen 22 Uhr waren wir wieder zurück und sind noch in El Rancho zum Essen Rangefahren. Nichts für vegane Menschen/Menschinnen, denn da wird FLEISCH groß geschrieben, äh CARNE. Für mich gab es eine Chili con Carne als Vorspeise und dann eine Panadilla a Carne (Grillteller mit verschiedenen Fleischsorten). Das hausgemachte Allioli dort, ist natürlich ein Muss und war bis heute das beste Allioli, das ich je gegessen habe, und es ist sogar für Veganer gesund. ☺


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ctalunya - Els dies quart i cinq - Sonnenbrand

In den letzten zwei Tagen ist so gesehen nichts Spektakuläres passiert. Sonnen, Baden, etwas Markt und Sonnenbrand.
An beiden Tagen ging es abends an den Strand.







Euer Wetterschaf

Dienstag, 4. Oktober 2016

Catalunya - El tercer dia - Far de Roses

Trotz des starken Winds ging es vormittags an den Strand. Gefühlt war das Wasser wärmer als die Luft. Am Nachmittag ging es dann zum Hafen und von dort aus zu Fuß bis zum Leuchtturm und weiter den Wanderweg an der Küste bis zur ersten Bucht, die sich uns in den Weg stellte. Währenddessen habe ich hier auch die erste Ingressmission gespielt, die eine Durchschnittszeit von einer Stunde vorgab, aber komplett mit Auto innerhalb 5 Minuten schaffbar.
Ich habe mich weiterhin an dem ND-Filter probiert, um irgendwann ein (für mich) perfektes Bild zu kriegen.







Der heutige Morgen begrüßte uns mit einer zusammenhängenden Wolkendecke. Sieht nach Wandern aus. ☺


Euer Wetterschaf

Montag, 3. Oktober 2016

Catalunya - El segon dia - Sonntagsmarkt

Nach 10 Stunden Schlaf immer noch nicht ganz ausgeschlafen. Vielleicht weil es früh um 8 war.


Am sonntägigen Morgen ging es auf den großen Markt von Roses, wo Händler diversen Kram verkaufen, vorwiegend günstige Kleidungsstücke, aber auch elektronischen Firlefanz. Dieses Jahr beliebt, sind diese Hornhautschleifgeräte, die man aus der Werbung kennt. Die lagen an jedem dritten Stand. Ich habe mir aber nichts gekauft.


Nach dem Mittag ging es dann am Strand, wo ich den ND-Filter mal ausprobiert habe. Mit einem selbstgemachtem Stativ aus Sand, Handtuch und Buch, und dem entgegenwirkenden starken Wind, war das ganze nicht so einfach. Die meisten Bilder sind vertikal verschwommen.


Interessant waren diese beiden Damen, die dort im Wasser zu sehen sind. Innerhalb von 15 Sekunden, bewegen sie sich einfach nicht. Schweinerei! ☺


Zum Schluss wollte das Wetter uns ärgern. Erst zog es sich komplett zu, dann bildete sich ein Loch über uns, und als es groß genug war, kam eine schmale Wolkenlinie und legte sich genau vor die Sonne.

Mal schauen, was heute so passiert. Bis jetzt ist es windig und die Sonne ist erst seit ungefähr einer Stunde da.


Euer Wetterschaf

Samstag, 1. Oktober 2016

Catalunya - El primer dia - Erschöpft und dennoch angekommen

Halb 8 abends ging es gestern los und gegen halb 11 heute vormittag, sind wir angekommen. Während der Fahrt habe ich ungefähr eine halbe Stunde geschlafen, somit bin ich mehr als müde. Ein paar Fotos habe ich gemacht, aber bis jetzt ist noch nichts wirklich tolles entstanden.

 Blick vom Balkon

 Am Strand vom Nachbarort. Es war sonniger, als es wirkt. Das Bild ist nicht so der Bringer.

Abends eine Palme mit einer kleinen Yucca daneben. 

3 Minuten später, 50 Meter weiter, etwas länger belichtet.

Bis dann

Euer Wetterschaf

Freitag, 30. September 2016

Catalunya - El dia zero - Und Abfahrt!

Heute geht's los. Zum 1337. Mal geht es in die Provinz Catalunya im Norden Spaniens. Mittlerweile ist es über 22 Jahre her, seit ich dort das erste Mal war. Und zwei Jahre seit dem letzten Mal.

Diese Bilder stammen von vor zwei Jahren, aber die Orte existieren auch heute noch.

Das voll windige Burgenland im Süden Sachsen-Anhalts. Dort stehen etwas über 100 solcher Windräder.
Der Rotten (frz. Rhône) bei Lyon, größter Fluss Frankreichs.

In der Kulturregion Roussillon, die früher zu Katalonien (cat. Catalunya) gehörte und ab morgen dem Département Okzitanien (okz. Occitània, frz. Occitanie) zuzuschreiben ist.

Der Grenzübergang nach Spanien. Und dann heißt es "Benvinguts a Espanya!" oder "¡Bienvenido a España!", falls ihr kein katalanisch versteht.


Euer Wetterschaf (temps ovelles)

Mittwoch, 28. September 2016

Blogparade Kindheitserinnerungen #4 – Kindergartenzeit

Dieses Mal fragt Nina nach den Kindergartenerinnerungen und da sieht es bei mir nun wirklich recht mau aus, denn das Ganze ist doch schon lange her und hat mich später auch nicht mehr wirklich interessiert. Ich war damals im Kindergarten, der direkt in meiner Straße angesiedelt war und auch heute noch ist, nur dass ich da seit fast 20 Jahren nicht mehr wohne. Geschnitten war der wie ein H und ich war im vorderem Teil links mit meiner Gruppe. Die Heizungsverkleidung war aus Holz und damals schon etwas älter.
Meine eigentlichen Erinnerungen gehen aber auf die Mittagspause, wo Mittagsschlaf gehalten wurde. Jedes Kind hatte so eine hölzerne Klappliege, die dann im ganzen Raum verteilt wurden. Ich lag dann immer in der Nähe der Heizung und konnte damals schon, genauso wie heute nicht am Tage schlafen. Da aber alle anderen Kinder schlafen konnte, was ich bis heute nicht verstehe, musste ich mich anderweitig beschäftigen und habe Kakerlaken gezählt, die sich bei den Heizungen rumtrieben. Zählen konnte ich da schon bis 1000 und das Alphabet saß auch perfekt. Meine späteren Grundschulfreunde waren alle in der anderen Gruppe und da hörte ich ständig, dass die während des Mittagsschlafs rumalberten, statt schliefen.
Im letzten Monat vor der Einschulung wurden die "Alten" während des Schlafens geweckt und es ging zum Ausflug nach Wörlitz. Das war das erste und letzte Mal, dass ich mit der alten Wörlitzer Eisenbahn, die noch mit Kohle betrieben wurde, gefahren bin. Seit langer Zeit fahren da zwei elektrische Triebwagen, die mehr nach kurzer Doppelstockstraßenbahn aussehen. Im Wörlitzer Park sind wir dann mit den Gondeln über den See gefahren...
Und dann kam die Grundschule! Eine Straße weiter.


Euer Wetterschaf

Dienstag, 27. September 2016

[Teilrezension] Peter F. Hamilton - Der Abgrund jenseits der Träume

Heute stelle ich mal ein Buch vor, dass ich noch nicht zu Ende gelesen habe. Lediglich den ersten Teil namens "Buch Eins" habe ich durch. Das sind ungefähr 120 von 800 Seiten und es scheint vielleicht eine Art Vorgeschichte zu sein.

Ein Kolonieschiff, namens Vermillion, ist unterwegs, um am Rand der Galaxie einen bewohnbaren Planeten zu besiedeln, jedoch kommt es ganz anders als geplant. Als Laura, die bisherige Hauptperson, aus ihrem Kälteschlaf geholt wird, befindet sich die Vermillion nicht am Rand, sondern in dem geheimnissvollen Raum im Zentrum der Galaxie, wo bis heute nie einer wieder herauskam, der von außen einem schwarzen Loch ähnelt, aber sich nicht wie normale große schwarze Löcher verhält. Als sich das Raumschiff einem bewohnbaren Planeten nähert, entdecken sie einen Wald aus sogenannten Zerrbäumen (für mich sind das verzerrte Bäume) und schicken den Raumgleiter 14 zur Erkundung dort hin. An Board sind neben Laura, auch Joey, Ibu, Roja und Ayanna, die zusammen die Zerrbäume näher erforschen und danach zur Vermillion oder zum Planeten zurückkehren sollen.

Blogparade Kindheitserinnerungen #3 – Musik

Eigentlich viel zu spät, da die letzten zwei Wochen etwas überfüllt waren, aber Musik ist nun mal mein Thema, das mich mindestens stündlich beschäftigt. Und da ging es bei mir auch schon früh los, denn keine zwei Wochen auf der Welt, kam Bobby McFerrin's Nummer-Eins-Hit in die deutschen Charts und das kleine Schaf hatte mit "Don't Worry, be happy" sein erstes Lieblingslied. Auch später hat mich die Musik der 90er Jahre stark geprägt, während die alten 80er Hits von der Elternseite in Erinnerung gehalten wurden und somit genauso einen Weg in mein Ohr fanden.
Besonders das Genre des Dreamhouse verbinde ich heute stark mit den unzähligen Urlaubsreisen nach Spanien, da die meisten Autofahrtvideoaufnahmen 1996/97 entstanden sein müssen, als diese Musik im Radio lief. Und meine Eltern schauen sich gerne Urlaubserinnerungen an. Vorwiegend denke ich da an Robert Miles mit "Children", das sogar vor zwei Jahren mein Handyklingelton war.
Kurz danach kam dann mein erster CD-Kauf. Als dann die Pubertätphase kam, habe ich den Kauf geleugnet, und erst viele Jahre später habe ich gemerkt, dass es eigentlich Kult ist, diese CD zu besitzen. Ich spreche hier vom Album "Aquarium" von Aqua, wo die Single "Barbie Girl" enthalten ist.
Bis ins Alter von 13 Jahren war ich "Eigentlich Alles"-Hörer und dann kam aus heutiger Sicht auch nur noch Schrott in die Charts. Durch meinen besten Kumpel damals fing ich an, die Ärzte zu hören, was ich bis heute tue. Auch in richtigen Punk habe ich damals reingeschnuppert und dann ging es weiter zum Indie Rock, wo sich mein Hörbereich durch das selber Musizieren stark verbreitert hat. So höre ich heute von Alternativen Genres, über Classic Rock bis Jazz, so ziemlich vieles. Große Bögen ziehe ich aber um den Bereich des HipHop/Rap und der Volkstümlichen Musik und auch elektrische Musik ist außerhalb der erfolgreichen 90er Hits nicht mein Favorit. Handgemachte Musik ist meiner Meinung nach die Beste. ☺


Euer Wetterschaf