Samstag, 10. März 2018

RIP

Ein halbes Jahr ist es etwa her, dass meine Eiche im Sommer die Blätter abwarf, nachdem ich sie drei Wochen wegen Abwesenheit in andere Obhut gab. Ein Ast blieb zwar noch eine Weile grün, aber nicht so lange, wie es normalerweise wäre. Als der Winter kam habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich im Frühjahr frische Triebe bilden, aber als mir diverse Soziale Medien mitteilten, dass vor genau 1 Jahr das Bäumchen grün wurde und die Eiche immer schlechte aussah, wurde es langsam klar. Vor zwei Wochen habe ich dann die Schere angesetzt und die Äste zurückgeschnitten und meine Vermutung bestätigte sich, als ich furztrockenes totes Holz abschnitt. *schnief* 5 Jahre Arbeit sind nun tot. :(
Ich werde aber die Pläne nicht aufgeben. Sobald ich eine neue Möglichkeit habe, unter anderem einen Platz mit viel Sonne (den ich hier in der Wohnung definitiv nicht habe), den Eichen brauchen, werde ich mir wieder eine Eiche zulegen. Überlege aber schon seit Längerem, ob ich mir wieder eine ganz junge Eiche beziehungsweise gleich direkt aus einer Eichel ziehe, oder mir eine etwas ältere, also zwei bis vier Jahre alte Pflanze hole. Vorteile der älteren Eiche sind halt die Zeitersparnis, um den Baum erst mal auf Größe zu ziehen, aber gleichzeitig ist das natürliche Wachstum ein Nachteil, denn Eichen bilden Pfahlwurzeln, die bei Bonsais nicht nützlich sind, weshalb sie sehr früh schon auf Flächenwurzeln konditioniert werden sollten.
Was meint ihr? "Alt", jung oder Eichel?


Euer Wetterschaf

Samstag, 24. Februar 2018

Spiel mit dem Feuer

Jeder hat doch so einen Pyromanen in sich. Es macht einfach verdammt viel Spaß mit dem Feuer zu spielen und ich brauchte es nicht einmal anzufassen, denn ich habe es einfach fotografiert. Wenn man beginnt einen Feuerdämon zu beschwören, dann fängt es ordentlich an zu funken. Danach ist das Feuer etwas ruhiger, aber lodert trotzdem. Ist es dann so weit, schießen die Flammen wie wild gewordene Berserker aus den Holzscheiten, beziehungsweise in diesem Fall, aus den Ölbaumästen.




Der Dämon selbst wollte sich nicht fotografieren lassen; faselte was von Persönlichkeitsrechten und Anwalt und so.


Euer Wetterschaf

Freitag, 23. Februar 2018

Wolken und so

Heutiges Thema: Wolken

Da hätten wir mein Lieblingsbild, auf dem sich auch die seltenen Mammaten befinden. 
Das sind die herunterhängenden Beulen.

Alto, Zirrus, Cumulus. Einmal durchgemischt ergeben sich die passenden Namen. ☺

Fast das gleiche Bild, nur mehr Schäfchenwolken.

Die Wolke, die den ganzen Tag über'm Tal hing. Hier von Amposta aus fotografiert.

Etwas später, etwas dunkler, etwas verrauschter, aber selbe Wolke, diesmal vom Caseta aus.

Sonntag, 4. Februar 2018

Mont Caro - der höchste Berg von Els Ports

Els Ports, oder lang die Ports de Tortosa-Beseit sind ein Bergmassiv am Ende des Iberischen Gebirges und ihr höchster Berg ist der Mont Caro (HIER von uns aus gesehen). Der Cim de Caro, zu deutsch sein Gipfel befindet sich in 1442 Meter über NN und ist somit exakt 300 Meter höher als der Brocken im Harz. Nur ist die Kulisse komplett anders. Während der Blocksberg in der variskischen Gebirgsbildung entstand und durch Erosion eher einem hohen sanften Hügel gleicht, ist der Caro ein Produkt der alpidischen Bildung, also der Aktuellen und bietet schroffe Felsen, scharfe Kanten und steil abfallende Täler.
Am 1. Januar dieses Jahr ging es dann mit dem Auto hoch, gibt schließlich eine Straße. Ich selbst bin ja ein Freund vom Bergsteigen, aber 1440 m (eher 1200 m vom Fuße des Berges) sind dann für mich als Extremstflachländler doch ein wenig zu viel. Bin ja dann ein paar Tage später die Mata-Redona hoch, was nur etwa 500 m Wanderhöhe sind.
Genug geschwafelt, ihr wollt Bilder sehen, glaub ich!

Nicht lange mussten wir warten und auf etwa 700 Meter Höhe sahen wir den ersten Steinbock, auf dem Gipfel eines steilen Felsens.


Wer den wohl dahin gestellt hat?


Und wieso hat er ein Drahtgestell am Horn?


Adler gibt's in der Gegend auch einige, allerdings halten sie sich immer weit genug entfernt, so dass sie auch bei 450 mm Brennweite noch verdammt weit weg sind.


Oben am Gipfel, beim Ausblick genießen, sprach mich ein Katalane an und deutete nach unten. Dort stand ein Steinbock und dieses Mal nicht aus Stein, sondern plüschig mit braunen Augen.


Irgendwann war noch ein zweites da. Übrigens ist der größere Steinbock ein Einhorn.


Der Ausblick darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Dieses Mal ist die Serra de Montsià (700 m) mit der vorgelagerten Serra de Godall (500 m) vom Weiten zu sehen. Und dazwischen liegt unser Tal. Immer wieder erstaunlich diese Formation.


Etwas nördlicher Tortosa, was ich seltsamerweise fünfmal unabhängig von einander im selben Winkel fotografiert habe. War halt die am besten zu sehende Stadt. Links neben der roten Fußgängerbrücke, die gigantische Markthalle.


Amposta dagegen, am Ebro liegend, ist viel zu weit weg.


Und zu guter Letzt das flache Ebrodelta mit seinen Reisfeldern, die zu der Zeit alle brach liegen, mittendrin die Stadt Deltebre und wer so nett ist, und mir hinten am Horizont mal den Kontrast erhöht, sollte eine bekannte Insel, wo deutsche Urlauber gerne Randale machen, erkennen können.


Die letzten zwei Kilometer vorm Gipfel sind nicht mit einem breitem Auto zu empfehlen, da bei Gegenverkehr es sehr eng werden könnte. Übrigens sind einige Radfahrer bis zum Gipfel hoch. Hut ab!! ☺


Euer Wetterschaf

Samstag, 3. Februar 2018

Nachtschattengewächs: Olive

Bevor jetzt irgendjemand mir weismachen will, die Olive, beziehungsweise der Ölbaum sei kein Nachtschattengewächs, den muss ich leider enttäuschen. Ich habe eindeutige Beweise, die zeigen, dass sie nachts Schatten werfen. Dazu bin ich einfach nahe des Vollmonds über den Olivenhain gelaufen und habe sie fotografiert, die Schatten!!







Beim Letzterem bräuchte es viel mehr Entfernung zum Baum und ein gutes Tele. Aber mit den anderen Bildern bin ich soweit ganz zufrieden.


Euer Wetterschaf

Montag, 15. Januar 2018

Evolution im Wohnzimmer

Wer Kinder hat weiß, wie es ist, wenn sie ihr Zimmer nicht aufräumen. Schlimmer wird es, wenn sie noch ihr Essen mit dahin nehmen und es nicht aufessen. Da steht es dann offen herum und wartet, dass es wer anderes entsorgt. 
Doof wird es, wenn man mal mehrere Wochen nicht da ist und das Kind dafür sorgen muss, dass die nicht aufgegessene(n) Mahlzeit(en) entsorgt wird/werden. Da wird solange weggeguckt, bis es doch von alleine Laufen lernt, Youtube bietet schließlich ununterbrochen Unterhaltung pur, mit Schminktipps und Let's Plays. ... Zumindest lässt sich anhand der Mahlzeit von letztem Jahr die Evolution beweisen. 


Mittwoch, 10. Januar 2018

Radtour nach Ulldecona

Zwei Ingressmissionen standen auf dem Plan und dafür eignete sich das Fahrrad am Besten. Wasser, Fotoapparat und das Rad geschnappt und schon ging es los. Die eine Mission führte mich an historisch wichtigen Orten der Stadt vorbei und endete an der Grenze zu València, natürlich nicht ohne die Burg auf dem Puig del Castell zu besuchen.

 Regenbogen über die valencianischen Ausläufer der Ports

 El Riu de la Sénia - Betonung liegt auf Fluss! Hier verläuft die Grenze zwischen València und Catalunya.

 Das Castell d'Ulldecona auf dem Puig del Castell, eine alte Maurenfestung mit schönem Blick in alle Richtungen.

Blick vom Puig aus über Ulldecona und das Tal vorm Serra de Montsià.

Abends noch der Mond beim Aufgang.


Euer Wetterschaf