Sonntag, 24. März 2019

Bäume, Berge, Bruchbuden im Montsià

Ich wollte mal wieder ein paar Bilder zeigen. Heute sind alle Bilder von Wanderungen im Montsià-Gebirge, das im äußersten Süden Kataloniens liegt.


Zwischen den üblichen Gestripp-Pflanzen der Màquia (mediterrane Busch- und Strauchflächen) gibt es an feuchten schattigen Stellen Steineichen. Der Bosc del Burgar ist ein vor Ewigkeiten kultivierter Fleck mit Kalköfen und ein paar wenigen Steineichen, die majestätisch rumstehen. Ein alter Germane hätte ihn mit Sicherheit gehuldigt.


Oben an meinem Lieblingsfleck, der Foradada, mal wieder den Blick auf das Ebrodelta genossen.


Auf dem Weg nach unten gab es zu der Zeit saftige grüne Wiesen, die durch das regenreiche letzte Jahr entstanden sind. (Wir erinnern uns, dass es in Deutschland dafür kaum regnete.)



Die Mas de Comú ist ein altes Gehöft auf der Montsià, wo früher Landwirtschaft betrieben wurde. Seit einigen Jahrzehnten steht hier, wie auch an vielen Gebirgsgehöften in der Gegenden, alles leer. Schließlich gibt es keine Zufahrtsstraßen, nur alte Trampelpfade.


Das war's erstmal wieder. Mal schauen, wann das nächste Mal etwas kommt


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Licht und seine Facetten

HDR-Fotografie fand ich schon immer spannend, also hatte ich mich dieses Jahr über mal hingesetzt und ausprobiert und ein paar Belichtungsreihen gemacht. Diese sind alle im Juli in Katalonien entstanden. Das erste Bild entstand nach Sonnenuntergang am schmalem Arm des Punta de la Banya am Ebrodelta mit Blick zum Montsià.


Das zweite Bild habe ich gemacht, als ein Sturm aufzog. Als Ort wählte ich die abgeholzte Pfirsichplantage, wo man einen schönen Blick über unser Tal hat.


Das dritte Bild ist mein Liebling. Die Mandarinenplantage bei Sonnenuntergang. Der Himmel selbst ist zwar mangels Wolken unspektakulär, aber die verschiedenen grünen Facetten der Zitrusbäume faszinieren mich.


Wenn ich Zeit habe, werde ich von den "normalen" Fotos vom Juli auch mal ein paar vorzeigen, ist schließlich fast ein halbes Jahr her.


Euer Wetterschaf

Donnerstag, 30. August 2018

Meine Goldis

Meine Goldfische sind seltsam. Seit letztem Jahr verschwinden sie im April und tauchen erst wieder im August auf, wenn man sich langsam fragt, ob noch Fische im Teich sind.
Die drei ältesten Goldis sind die mit Farbe. Sie kamen auch schon im Teich zur Welt und deren Eltern waren normale rotgoldene oder dunkle Goldfische. Interessanterweise ist keiner der drei in einer Standardfarbe. Während der eine ein orangefarbenes Gelb am Körper hat, wo die Flossenspitzen schwarz sind, hat der zweite die typische rote Farbe, aber am Kopf weiße Flecken, was ihm dem Anschein eines gutaussehenden Kois gibt. Der dritte wiederum ist fast weiß und wird als Blondine bezeichnet. Sie ist schüchtern und traut sich oft nicht an die Wasseroberfläche. Die drei bunten leben jetzt seit zwei beziehungsweise drei Jahren im Teich und sind somit die Teichältesten. Der koifarbende ist mit Abstand der größte Fisch im Teich.
Der Nachwuchs vom letzten Jahr ist noch grau, aber schon so groß wie die kleinen alten. Von denen sind auch drei im Teich und langsam bekommen sie die ersten Farbpigmente.
Der Nachwuchs von diesem Jahr ist etwas zahlreicher. Im Schnitt zähle ich immer 15 bis 18 der kleinen grauen Fischis, aber es könnten auch mehr sein. Ist dann eh die Frage, wie viele von denen den Winter überstehen. So, nun dürft ihr Fischis gucken. ☺








Ja, der Teich ist nicht so sauber, wie man vielleicht wünscht, aber der ist natürlich gelassen und dafür recht okay. Haben die Goldis mehr Platz, um sich zu verstecken.


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 29. August 2018

140 Tage ohne Regen - Wörlitz

Öfters höre ich von anderen Menschen aus allen möglichen Teilen Deutschlands, dass es ab und zu mal regnet, aber hier in der anhaltischen Ecke ist das nicht der Fall. Manchmal kam etwas Regen, aber keineswegs nennenswerter. So hat es seit März etwa 30 bis 50 Liter auf den Quadratmeter geregnet. Etwas, aber nicht viel. Seit Juni ist das östliche Sachsen-Anhalt fast durchweg auf der höchsten Waldbrandstufe und seit dieser Zeit häuften sich auch die Acker- und Waldbrände. Die Ackerbrände sind größtenteils durch, da die Getreide- und Maisfelder abgeerntet wurden, beziehungsweise im Falle des Mais, weggeschreddert, da es nicht wirklich was zu ernten gab. 


Anfang Juli war ich ja in Wörlitz, wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt. Da war das Wasser etwas flacher als sonst, aber tat dem gewohnten Parkbesucher nicht weh. Danach war ich vor drei Wochen nochmal, die flachen Ränder des Sees standen trocken. Ein unschönes Bild.


Vor zwei Wochen war ich dann wieder in Wörlitz, dieses Mal, aber nicht nur am Rand und es bot ein schockierendes Bild. Mehrere Kanäle und die äußeren Gebiete des Sees waren ausgetrocknet und auf dem Boden lagen zahllose tote Teichmuscheln.



Der Kanal an der beliebten weißen Brücke ist trocken und nur noch auf dem Hauptsee war eine durchgehende Wassermasse. Ein dort stehender Reiher macht leider deutlich, dass auch dort nicht viel Wasser mehr ist.


Dann war ich letzte Woche schon wieder dort, um mir die Lage anzugucken. Selbe Stelle, wie vor drei Wochen, nur ohne Sonnenschein und etwas weniger Wasser. Nun zeigt auch der Hauptsee seinen Boden. Mehrere Meter streckt sich das Land in den See hinein und als Hingucker steht am Rande des Wassers ein Tisch mit zwei Stühlen und einem kleinen Baum. Auf den Stühlen steht: "Wir fahren auch bei Niedrigwasser. Ihr Gondelier-Team"


An der Roseninsel sieht die Lage auch nicht besser aus, nur noch ein schmales Rinnsal trennt die Roseninsel von Neumarks Garten und die Fähre kommt auch nicht mehr rüber, schließlich kann man auch fast trocken rübergehen.



Wieder vorne an der Rousseau-Insel habe ich auch ein Bild vom Boden gemacht. Muscheln, Teichmuscheln, offen und leer, vermutlich von Vögeln oder anderen Tieren leergefressen. Und das ist nicht nur an einer Stelle so, sondern im gesamten Park.


Hoffentlich regnet das bald wieder. Der Bach bei mir hinten ist auch nicht mehr vorhanden, geschweige die Fischaufzuchtgewässer. Die Elbe hat in Dessau einen Pegel von 49 cm, da wird das Schwimmen schwer.




Mittwoch, 22. August 2018

SchwaSchwa - Der Schwalbenschwarm

Die letzten Tage wurde es immer dunkler am Himmel, denn die Schwalben zogen sich zusammen und wenn sie nicht flogen, saßen sie alle auf den Stromleitungen. *klatsch klatsch* und schon sind die Stromleitungen leer, aber der Himmel dunkel.








Seit gestern scheinen sie sich aber größtenteils verzogen haben.


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 15. August 2018

Montag, 6. August 2018

Naturpark "Delta de l'Ebre"

Abseits der 20000 Hektar Reisanbauflächen des Ebrodeltas befindet sich Naturpark, der von Sumpfgebiet durchzogen ist. No passeu! Aber mit einem Teleobjektiv kriegt man einiges herangeholt. Wie zum Beispiel die Flamingos.






La teu ovella de temps

Samstag, 7. Juli 2018

Wörlitz, die Perle Anhalt-Dessaus

Ich sag heute mal nicht viel dazu. Guckt einfach. ☺



Die Doppelente, sozusagen Entente. 



Stein


Vesta-Tempel (ehem. Synagoge)


Neugotische St. Petri Kirche




Leider kein scharfes Foto des kleinen Tierchens hingekriegt. 


Kirche und der Gründungsbau des Klassizismus Schloss Wörlitz


Eichenkranz


nag nag nag nag nag



Euer Wetterschaf