Mittwoch, 19. Oktober 2016

Bonsaiche - Endlich ein Gefäß

Eigentlich wollte ich, dass mir meine Oma eine Schale macht, aber die hat abgelehnt, da sie dazu nicht mehr wirklich Zeit hat. Nun habe ich mir in Spanien in einer Gärtnerei eine Schale gekauft, die meinen Vorstellungen entsprach. Für 25% weniger Geld hätte ich eine unlackierte bekommen, aber wenn man so ein Bonsaibäumchen hat, sollte auch das Gefäß dementsprechend aussehen. Das Blau fande ich am schönsten, es gab auch ein dunkles Grün, Braun und Weiß, aber alle nicht sonderlich hübsch.
Vorgestern habe ich sie nun umgetopft, auch wenn es jetzt kein Blumentopf mehr ist.


Der neuste Schrei in Spanien ist, Olivenbäume so zu verschneiden, als seien sie Bonsais. Gefühlt hat mehr als die Hälfte aller privaten Olivenbäume so einen Schnitt und selbst auf manchen Plantagen findet man sowas.


Natürlich gibt es da kleine Unterschiede und auch die Schnittqualität ist sehr unterschiedlich.



Mal schauen, wie die Olivenbäume beim nächsten Mal aussehen, wenn wieder die neuste "Olivenbaumzeitschrift" herauskommt, wo die neusten Trends aufgezeigt werden.


Euer Wetterschaf

Dienstag, 11. Oktober 2016

Catalunya - L'onzè dia - Cadaqués

Der gestrige Tag war so unspektakulär, dass er nicht mal eine Nummer im Titel bekommen hat, denn neben einigen Erledigungen war nur etwas Shoppen in Empuriabrava angesagt. Heute ging es dafür nach Cadaqués und von dort aus wanderten wir in Richtung Cala Jóncols, was ungefähr dort liegt, wo es auch vorgestern hinging, nur dass der Startpunkt und somit die Route komplett anders war. Ich muss zugeben, dass wir in den letzten 20 Jahren nie in dem Stück zwischen Cadaqués und dem Cap Norfeu wandern waren.

Die Wolken waren heute einfach nur herrlich. ☺

Cadaqués von oben, dort in der Ecke hatte auch Salvador Dalí sein Häuschen. Im Hintergrund sieht man das Cap de Creus (hier Link), der östlichste Punkt Spaniens.

Die Straße in Cadaqués ging ohne Geländer direkt am Wasser entlang. Ich mag das Örtchen, denn dieser mediterrane Flair aus weißen Häusern und ihre typischen rötlichen Dächer.


Euer Wetterschaf

Sonntag, 9. Oktober 2016

Catalunya - Moltes dies - El Puig Alt

Diesmal sind es drei Tage geworden. Freitag war ein gewöhnlicher Badetag, wo ich abends mir noch einen Kreisverkehr zum Fotografieren suchte. Am Sonnabend ging es dann Spazieren am Puig Alt, einer der höheren Berge im Naturgebiet Cap de Creus.

Das Cap Norfeu bildet die südöstliche Spitze des Cap de Creus und ist die größte Landzunge in dem Gebiet.

Rechts das Cap Norfeu und unten die Cala Jóncols, ein wenig nachbearbeitet, da mir das Foto einfach zu blass war. 

Nach Norden hin hat man einen schönen Blick auf El Port de la Selva, Llanca(mit Haken am C) und der Zipfel hinten gehört schon zu Frankreich.

Auf dem Weg zurück, hat man von den Serpentinen aus, einen wunderschönen Blick auf den Golf von Roses.
Heute war vier Stunden Spazieren angesagt, und dzwar bis ins Zentrum und zum Hafen von Roses und natürlich zurück, danach ging es nochmal an den Strand, auf dem Weg dorthin, fuhren wir an einem Porsche Cayenne vorbei, den seine Frontscheibe zerstört war. Er hatte einen belgischen Radfahrer umgefahren und getötet, der gerade abtransportiert wurde. Zwei Stunden später war dort immer noch alles voll, und selbst das Fernsehen war vor Ort.
Wir haben gestern einen 3 kg Käselaib gekauft. Einen Oveja Curado für 16 Euro, die normalerweise ab 12 Euro/kg anfangen, und nicht bei 5,33 Euro/kg liegen.
In den nächsten Tagen wird es kühler, mal schauen, was die Tage so bringen.


Euer Wetterschaf

Freitag, 7. Oktober 2016

Catalunya - El sisè dia - Der Ebro

Gestern ging es in den Süden Kataloniens, knappe vier Stunden von unserem Urlaubsort entfernt. Erstaunlich wie groß die Autonome Region Katalonien ist, aber an unserem Zielort, waren die Regionen Valencia im Süden und Aragon im Westen nur noch wenige Kilometer entfernt. Wir waren sogar hinter dem Ebro (leider sind da nur Fotos mit viel Brückengeländer) und seinem Delta, das bei schönerem Wetter bestimmt eine gute Sicht geboten hätte, aber es hat immer wieder gewittert, zwischendurch geregnet und dazwischen schien die Sonne, auch abhängig vom Ort, nämlich auf welcher Seite der Berge man sich befand.
Die Berge sind dort einfach nur imposant und im Vordergrund stehen die Oliven- und Orangenplantagen, und der Strand ist innerhalb 30 Minuten auch erreichbar. Die Berge auf dem zweiten Bild sind sogar über 1400 Meter hoch und überragen damit sogar den Brocken um mehrere Meter. 



Morgens um 10 Uhr ging es hier los und abends gegen 22 Uhr waren wir wieder zurück und sind noch in El Rancho zum Essen Rangefahren. Nichts für vegane Menschen/Menschinnen, denn da wird FLEISCH groß geschrieben, äh CARNE. Für mich gab es eine Chili con Carne als Vorspeise und dann eine Panadilla a Carne (Grillteller mit verschiedenen Fleischsorten). Das hausgemachte Aioli dort, ist natürlich ein Muss und war bis heute das beste Aioli, das ich je gegessen habe, und es ist sogar für Veganer gesund. ☺


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ctalunya - Els dies quart i cinq - Sonnenbrand

In den letzten zwei Tagen ist so gesehen nichts Spektakuläres passiert. Sonnen, Baden, etwas Markt und Sonnenbrand.
An beiden Tagen ging es abends an den Strand.







Euer Wetterschaf

Dienstag, 4. Oktober 2016

Catalunya - El tercer dia - Far de Roses

Trotz des starken Winds ging es vormittags an den Strand. Gefühlt war das Wasser wärmer als die Luft. Am Nachmittag ging es dann zum Hafen und von dort aus zu Fuß bis zum Leuchtturm und weiter den Wanderweg an der Küste bis zur ersten Bucht, die sich uns in den Weg stellte. Währenddessen habe ich hier auch die erste Ingressmission gespielt, die eine Durchschnittszeit von einer Stunde vorgab, aber komplett mit Auto innerhalb 5 Minuten schaffbar.
Ich habe mich weiterhin an dem ND-Filter probiert, um irgendwann ein (für mich) perfektes Bild zu kriegen.







Der heutige Morgen begrüßte uns mit einer zusammenhängenden Wolkendecke. Sieht nach Wandern aus. ☺


Euer Wetterschaf

Montag, 3. Oktober 2016

Catalunya - El segon dia - Sonntagsmarkt

Nach 10 Stunden Schlaf immer noch nicht ganz ausgeschlafen. Vielleicht weil es früh um 8 war.


Am sonntägigen Morgen ging es auf den großen Markt von Roses, wo Händler diversen Kram verkaufen, vorwiegend günstige Kleidungsstücke, aber auch elektronischen Firlefanz. Dieses Jahr beliebt, sind diese Hornhautschleifgeräte, die man aus der Werbung kennt. Die lagen an jedem dritten Stand. Ich habe mir aber nichts gekauft.


Nach dem Mittag ging es dann am Strand, wo ich den ND-Filter mal ausprobiert habe. Mit einem selbstgemachtem Stativ aus Sand, Handtuch und Buch, und dem entgegenwirkenden starken Wind, war das ganze nicht so einfach. Die meisten Bilder sind vertikal verschwommen.


Interessant waren diese beiden Damen, die dort im Wasser zu sehen sind. Innerhalb von 15 Sekunden, bewegen sie sich einfach nicht. Schweinerei! ☺


Zum Schluss wollte das Wetter uns ärgern. Erst zog es sich komplett zu, dann bildete sich ein Loch über uns, und als es groß genug war, kam eine schmale Wolkenlinie und legte sich genau vor die Sonne.

Mal schauen, was heute so passiert. Bis jetzt ist es windig und die Sonne ist erst seit ungefähr einer Stunde da.


Euer Wetterschaf

Samstag, 1. Oktober 2016

Catalunya - El primer dia - Erschöpft und dennoch angekommen

Halb 8 abends ging es gestern los und gegen halb 11 heute vormittag, sind wir angekommen. Während der Fahrt habe ich ungefähr eine halbe Stunde geschlafen, somit bin ich mehr als müde. Ein paar Fotos habe ich gemacht, aber bis jetzt ist noch nichts wirklich tolles entstanden.

 Blick vom Balkon

 Am Strand vom Nachbarort. Es war sonniger, als es wirkt. Das Bild ist nicht so der Bringer.

Abends eine Palme mit einer kleinen Yucca daneben. 

3 Minuten später, 50 Meter weiter, etwas länger belichtet.

Bis dann

Euer Wetterschaf

Freitag, 30. September 2016

Catalunya - El dia zero - Und Abfahrt!

Heute geht's los. Zum 1337. Mal geht es in die Provinz Catalunya im Norden Spaniens. Mittlerweile ist es über 22 Jahre her, seit ich dort das erste Mal war. Und zwei Jahre seit dem letzten Mal.

Diese Bilder stammen von vor zwei Jahren, aber die Orte existieren auch heute noch.

Das voll windige Burgenland im Süden Sachsen-Anhalts. Dort stehen etwas über 100 solcher Windräder.
Der Rotten (frz. Rhône) bei Lyon, größter Fluss Frankreichs.

In der Kulturregion Roussillon, die früher zu Katalonien (cat. Catalunya) gehörte und ab morgen dem Département Okzitanien (okz. Occitània, frz. Occitanie) zuzuschreiben ist.

Der Grenzübergang nach Spanien. Und dann heißt es "Benvinguts a Espanya!" oder "¡Bienvenido a España!", falls ihr kein katalanisch versteht.


Euer Wetterschaf (temps ovelles)