Montag, 15. Januar 2018

Evolution im Wohnzimmer

Wer Kinder hat weiß, wie es ist, wenn sie ihr Zimmer nicht aufräumen. Schlimmer wird es, wenn sie noch ihr Essen mit dahin nehmen und es nicht aufessen. Da steht es dann offen herum und wartet, dass es wer anderes entsorgt. 
Doof wird es, wenn man mal mehrere Wochen nicht da ist und das Kind dafür sorgen muss, dass die nicht aufgegessene(n) Mahlzeit(en) entsorgt wird/werden. Da wird solange weggeguckt, bis es doch von alleine Laufen lernt, Youtube bietet schließlich ununterbrochen Unterhaltung pur, mit Schminktipps und Let's Plays. ... Zumindest lässt sich anhand der Mahlzeit von letztem Jahr die Evolution beweisen. 


Mittwoch, 10. Januar 2018

Radtour nach Ulldecona

Zwei Ingressmissionen standen auf dem Plan und dafür eignete sich das Fahrrad am Besten. Wasser, Fotoapparat und das Rad geschnappt und schon ging es los. Die eine Mission führte mich an historisch wichtigen Orten der Stadt vorbei und endete an der Grenze zu València, natürlich nicht ohne die Burg auf dem Puig del Castell zu besuchen.

 Regenbogen über die valencianischen Ausläufer der Ports

 El Riu de la Sénia - Betonung liegt auf Fluss! Hier verläuft die Grenze zwischen València und Catalunya.

 Das Castell d'Ulldecona auf dem Puig del Castell, eine alte Maurenfestung mit schönem Blick in alle Richtungen.

Blick vom Puig aus über Ulldecona und das Tal vorm Serra de Montsià.

Abends noch der Mond beim Aufgang.


Euer Wetterschaf

Sonntag, 24. Dezember 2017

Bon nadal

Heute mal ein Weihnachtspost. ☺

 Drive-in-Orangenplantage


 Der Ebro im Ebrodelta, kurz vorm Meer.

Santa Barbara vor dem Mont Caro.

Die Jesus-Statue auf der Montsianell nebst Sonne.




Bon Nadal,
la teu ovella de temps

Dienstag, 5. Dezember 2017

posta de sol


Oliven wirken durch ihre schmalen Blätter, gut auf Bildern.


Im Hintergrund der Mont Caro, höchster Berg im Süden Kataloniens.

Freitag, 6. Oktober 2017

Puigdemont

Lange habe ich darauf gewartet und letztens ist es dann doch passiert, als ich abends beim Einschlafen die Nachrichten hörte. Es war auf NDR1 - mit der Musik lässt es sich besser Einschlafen - und betraf das Geschehen in Katalonien. Ich verfolge die Unabhängigkeitsbestreben schon einige Jahre, da Katalonien für mich fast wie eine zweite Heimat ist, schließlich bin ich seit über 20 Jahren regelmäßig dort und seit kurzer Zeit gehört auch eine kleine Caseta (katalanisch: Häuschen) zum Familienbesitz. Da kennt man dann doch den einen oder anderen Katalanen. 
Aber darum geht es nicht. Zurück zu den Nachrichten im Radio. Ich habe in den letzten Monaten immer darauf geachtet, ob im Radio oder im TV, wie der Name des katalanischen Präsidenten ausgesprochen wird und habe festgestellt, dass sein Name nie genannt wurde. Oftmals hieß er dann nur katalanischer Separatistenführer und nur selten Präsident; wäre ja wie Frau Merkel als deutsche (...)-Führerin zu bezeichnen. (Hier bitte selbst ein  passendes Wort einfügen, da mir entgangen ist, für was "Mutti" steht. Und Leerlassen bitte auch nicht, schließlich bin ich kein Boulevardblatt.)
Nun ja, letztens wurde dann im Radio sein Name doch genannt und ich war positiv überrascht, da er richtig ausgesprochen wurde, denn das Katalanische klingt für den Laien vielleicht ähnlich dem Kastilischen (normales spanisch), hat aber eine komplett andere Aussprache: Pudschdemon. Wenn man es so schreibt sieht es fast aus wie Putschdämon, aber das t bitte weich aussprechen, erste Silbe betonen und die beiden hinteren Vokale halbgeschlossen lassen. [pudʒðəˈmon]
Eigentlich ist die Aussprache des català ganz kurz erklärt. Buchstaben die im Spanischen als ch (wie in Bach) gesprochen werden, sind hier ein dsch (wie in Dschungel). X ist meist ein Sch. bei -ix und -ig wird das i nicht mitgesprochen und die Vokale sind etwas geschlossener als im Spanischen.
Noch kann ich keinem Gespräch auf katalanisch beiwohnen, aber es steht auf meiner Liste, diese Sprache noch zu lernen. Texte lesen geht schon bruchstückhaft. ☺

La teu ovella del temps

Dienstag, 21. März 2017

Das Ebrodelta

Über Weihnachten bis Neujahr war ich im Süden Kataloniens, um zu Grillen und viel Wein zu trinken. Nebenbei habe ich auch ein paar Fotos gemacht. So kletterte ich den Montsià-Bergzug hoch, um auf die Meeresseite blicken zu können und hatte einen wunderschönen Ausblick über das Ebrodelta. Mit knapp 700m Höhe war für mich Extrem-Flachländler der Aufstieg recht beschwerlich, wo der Weg auch nur ein Trampelpfad war und in den schattigen Gebieten das ganze Gebüsch nass war. So kam es, dass meine Kleidung am Ende von außen nasser war, als von innen.
Zwei Dinge waren an jenem Tag nicht so schön. Die Jäger jagten ihre Kleinstlebewesen und ich rechnete jeden Augenblick, dass mich eine Kugel traf, hatte aber an dem Tag Glück. Der Winter brachte noch den Fakt mit, dass es recht früh dunkel wurde. Zwar wurde es erst abends gegen 22 Uhr dunkel, aber durch die Berge war es schon um 20 Uhr dämmrig und der Abstieg gestaltete sich als Marathon, denn am Gipfel war ich 18:30 Uhr und ich brauchte knapp drei Stunden nach oben. In unter zwei Stunden war ich aber zum Glück wieder unten.
Oben auf dem einen Gipfel machte ich dann mehrere Fotos und packte einige zu einem Panorama (Hier ist's größer) zusammen, wie ihr sehen könnt. An der linken Seite liegt Amposta, das direkt am Ebro liegt. Ab da erstreckt sich das über 30 km breite Ebrodelta mit der Stadt Deltebre in der Mitte. Im Vordergrund befindet sich Sant Carles de la Ràpita. Alle näheren Berge gehören zur Serra de Montsià und im rechten Teil des Panoramas sieht man das Tal zwischen Freginals und Ulldecona, begrenzt durch die Serra de Godall. Und wer genauer hinguckt, sieht dahinter noch Els Ports, ein Bergmassiv, auf dem Grenzgebiet zwischen Katalonien, Valencia und Aragonien, mit Höhen bis über 1400m. 


Wenn ich das nächste Mal dort bin, dann hab ich da auch mehr Zeit und werde dem Monte Caro mal einen Besuch abstatten.


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 8. März 2017

Phase 1 - abgeschlossen

Das wird wohl erstmal der letzte Post über den Bonsai in diesem frühem Jahr sein, denn alle Triebe treibten und haben ihre Blätter entfaltet. Nun strahlt die Eiche in einem saftigen Grün, während draußen die Natur noch in den Winterschuhen steckt. Aber die müsste auch bald kommen, zumindest habe ich schon Triebe an den Forsythien gesehen. Das Bäumchen sieht in echt natürlich viel schöner aus. ☺

Mittwoch, 1. März 2017

Es grünt so grün, wenn ... die Eiche treibt

Nicht der perfekte Reim, aber das ist um diese Zeit wohl nicht mehr so wichtig. Eigentlich gibt es ja auch nichts besseres, als gegen halb 2 in der Nacht noch einen Post zu tippen, wenn man eh nicht schlafen kann. Bis eben habe ich noch an einem möglichem Szenario für meine D&D-Runde gebastelt. Ob das schon in Kapitel 2 dran kommt, oder erst später, weiß ich jetzt noch nicht. Vielleicht kommt es auch gar nicht rein, denn noch ist noch nicht mal der Epilog abgehandelt, der an einem warmen sonnigen Tag, auf dem Marktplatz eines kleinen Örtchens spielen wird. Man weiß ja nie, in welche Richtung sich sowas entwickelt. Selbst der ungefähr 5 Minuten dauernde Epilog kann mehrere Enden annehmen. Zumindest ist ein wahrscheinliches und ein alternatives Ende geplant, anderes wird improvisiert!
Eigentlich wollte ich nur mein gefühlt täglichen Post über meine Bonsaiche schreiben, bin aber wohl abgeschweift. Hier habt ihr ein recht aktuelles Bild, denn das ist auch schon wieder einen Tag her.



Euer Wetterschaf

Mittwoch, 22. Februar 2017

Bonsaiche - Ein kleines Update

Theoretisch könnte ich jetzt jeden Tag ein Bild hochladen, wo man die Fortschritte des kleinen Bäumchens sehen kann, aber das wäre eher was für Instadingens oder wie das heißt. Der erste Trieb hat sich nun schon schön in Blätter entfaltet und ein zweiter Trieb ist auch schon als einzelne Blätter erkennbar. Gestern war der dritte Trieb schon erkennbar und heute ein vierter. Vielleicht erkennt ihr die beiden neusten Triebe auf dem Foto. ☺



Euer Wetterschaf