Mittwoch, 19. Oktober 2016

Bonsaiche - Endlich ein Gefäß

Eigentlich wollte ich, dass mir meine Oma eine Schale macht, aber die hat abgelehnt, da sie dazu nicht mehr wirklich Zeit hat. Nun habe ich mir in Spanien in einer Gärtnerei eine Schale gekauft, die meinen Vorstellungen entsprach. Für 25% weniger Geld hätte ich eine unlackierte bekommen, aber wenn man so ein Bonsaibäumchen hat, sollte auch das Gefäß dementsprechend aussehen. Das Blau fande ich am schönsten, es gab auch ein dunkles Grün, Braun und Weiß, aber alle nicht sonderlich hübsch.
Vorgestern habe ich sie nun umgetopft, auch wenn es jetzt kein Blumentopf mehr ist.


Der neuste Schrei in Spanien ist, Olivenbäume so zu verschneiden, als seien sie Bonsais. Gefühlt hat mehr als die Hälfte aller privaten Olivenbäume so einen Schnitt und selbst auf manchen Plantagen findet man sowas.


Natürlich gibt es da kleine Unterschiede und auch die Schnittqualität ist sehr unterschiedlich.



Mal schauen, wie die Olivenbäume beim nächsten Mal aussehen, wenn wieder die neuste "Olivenbaumzeitschrift" herauskommt, wo die neusten Trends aufgezeigt werden.


Euer Wetterschaf

Dienstag, 11. Oktober 2016

Catalunya - L'onzè dia - Cadaqués

Der gestrige Tag war so unspektakulär, dass er nicht mal eine Nummer im Titel bekommen hat, denn neben einigen Erledigungen war nur etwas Shoppen in Empuriabrava angesagt. Heute ging es dafür nach Cadaqués und von dort aus wanderten wir in Richtung Cala Jóncols, was ungefähr dort liegt, wo es auch vorgestern hinging, nur dass der Startpunkt und somit die Route komplett anders war. Ich muss zugeben, dass wir in den letzten 20 Jahren nie in dem Stück zwischen Cadaqués und dem Cap Norfeu wandern waren.

Die Wolken waren heute einfach nur herrlich. ☺

Cadaqués von oben, dort in der Ecke hatte auch Salvador Dalí sein Häuschen. Im Hintergrund sieht man das Cap de Creus (hier Link), der östlichste Punkt Spaniens.

Die Straße in Cadaqués ging ohne Geländer direkt am Wasser entlang. Ich mag das Örtchen, denn dieser mediterrane Flair aus weißen Häusern und ihre typischen rötlichen Dächer.


Euer Wetterschaf

Sonntag, 9. Oktober 2016

Catalunya - Moltes dies - El Puig Alt

Diesmal sind es drei Tage geworden. Freitag war ein gewöhnlicher Badetag, wo ich abends mir noch einen Kreisverkehr zum Fotografieren suchte. Am Sonnabend ging es dann Spazieren am Puig Alt, einer der höheren Berge im Naturgebiet Cap de Creus.

Das Cap Norfeu bildet die südöstliche Spitze des Cap de Creus und ist die größte Landzunge in dem Gebiet.

Rechts das Cap Norfeu und unten die Cala Jóncols, ein wenig nachbearbeitet, da mir das Foto einfach zu blass war. 

Nach Norden hin hat man einen schönen Blick auf El Port de la Selva, Llanca(mit Haken am C) und der Zipfel hinten gehört schon zu Frankreich.

Auf dem Weg zurück, hat man von den Serpentinen aus, einen wunderschönen Blick auf den Golf von Roses.
Heute war vier Stunden Spazieren angesagt, und dzwar bis ins Zentrum und zum Hafen von Roses und natürlich zurück, danach ging es nochmal an den Strand, auf dem Weg dorthin, fuhren wir an einem Porsche Cayenne vorbei, den seine Frontscheibe zerstört war. Er hatte einen belgischen Radfahrer umgefahren und getötet, der gerade abtransportiert wurde. Zwei Stunden später war dort immer noch alles voll, und selbst das Fernsehen war vor Ort.
Wir haben gestern einen 3 kg Käselaib gekauft. Einen Oveja Curado für 16 Euro, die normalerweise ab 12 Euro/kg anfangen, und nicht bei 5,33 Euro/kg liegen.
In den nächsten Tagen wird es kühler, mal schauen, was die Tage so bringen.


Euer Wetterschaf

Freitag, 7. Oktober 2016

Catalunya - El sisè dia - Der Ebro

Gestern ging es in den Süden Kataloniens, knappe vier Stunden von unserem Urlaubsort entfernt. Erstaunlich wie groß die Autonome Region Katalonien ist, aber an unserem Zielort, waren die Regionen Valencia im Süden und Aragon im Westen nur noch wenige Kilometer entfernt. Wir waren sogar hinter dem Ebro (leider sind da nur Fotos mit viel Brückengeländer) und seinem Delta, das bei schönerem Wetter bestimmt eine gute Sicht geboten hätte, aber es hat immer wieder gewittert, zwischendurch geregnet und dazwischen schien die Sonne, auch abhängig vom Ort, nämlich auf welcher Seite der Berge man sich befand.
Die Berge sind dort einfach nur imposant und im Vordergrund stehen die Oliven- und Orangenplantagen, und der Strand ist innerhalb 30 Minuten auch erreichbar. Die Berge auf dem zweiten Bild sind sogar über 1400 Meter hoch und überragen damit sogar den Brocken um mehrere Meter. 



Morgens um 10 Uhr ging es hier los und abends gegen 22 Uhr waren wir wieder zurück und sind noch in El Rancho zum Essen Rangefahren. Nichts für vegane Menschen/Menschinnen, denn da wird FLEISCH groß geschrieben, äh CARNE. Für mich gab es eine Chili con Carne als Vorspeise und dann eine Panadilla a Carne (Grillteller mit verschiedenen Fleischsorten). Das hausgemachte Aioli dort, ist natürlich ein Muss und war bis heute das beste Aioli, das ich je gegessen habe, und es ist sogar für Veganer gesund. ☺


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Ctalunya - Els dies quart i cinq - Sonnenbrand

In den letzten zwei Tagen ist so gesehen nichts Spektakuläres passiert. Sonnen, Baden, etwas Markt und Sonnenbrand.
An beiden Tagen ging es abends an den Strand.







Euer Wetterschaf

Dienstag, 4. Oktober 2016

Catalunya - El tercer dia - Far de Roses

Trotz des starken Winds ging es vormittags an den Strand. Gefühlt war das Wasser wärmer als die Luft. Am Nachmittag ging es dann zum Hafen und von dort aus zu Fuß bis zum Leuchtturm und weiter den Wanderweg an der Küste bis zur ersten Bucht, die sich uns in den Weg stellte. Währenddessen habe ich hier auch die erste Ingressmission gespielt, die eine Durchschnittszeit von einer Stunde vorgab, aber komplett mit Auto innerhalb 5 Minuten schaffbar.
Ich habe mich weiterhin an dem ND-Filter probiert, um irgendwann ein (für mich) perfektes Bild zu kriegen.







Der heutige Morgen begrüßte uns mit einer zusammenhängenden Wolkendecke. Sieht nach Wandern aus. ☺


Euer Wetterschaf

Montag, 3. Oktober 2016

Catalunya - El segon dia - Sonntagsmarkt

Nach 10 Stunden Schlaf immer noch nicht ganz ausgeschlafen. Vielleicht weil es früh um 8 war.


Am sonntägigen Morgen ging es auf den großen Markt von Roses, wo Händler diversen Kram verkaufen, vorwiegend günstige Kleidungsstücke, aber auch elektronischen Firlefanz. Dieses Jahr beliebt, sind diese Hornhautschleifgeräte, die man aus der Werbung kennt. Die lagen an jedem dritten Stand. Ich habe mir aber nichts gekauft.


Nach dem Mittag ging es dann am Strand, wo ich den ND-Filter mal ausprobiert habe. Mit einem selbstgemachtem Stativ aus Sand, Handtuch und Buch, und dem entgegenwirkenden starken Wind, war das ganze nicht so einfach. Die meisten Bilder sind vertikal verschwommen.


Interessant waren diese beiden Damen, die dort im Wasser zu sehen sind. Innerhalb von 15 Sekunden, bewegen sie sich einfach nicht. Schweinerei! ☺


Zum Schluss wollte das Wetter uns ärgern. Erst zog es sich komplett zu, dann bildete sich ein Loch über uns, und als es groß genug war, kam eine schmale Wolkenlinie und legte sich genau vor die Sonne.

Mal schauen, was heute so passiert. Bis jetzt ist es windig und die Sonne ist erst seit ungefähr einer Stunde da.


Euer Wetterschaf

Samstag, 1. Oktober 2016

Catalunya - El primer dia - Erschöpft und dennoch angekommen

Halb 8 abends ging es gestern los und gegen halb 11 heute vormittag, sind wir angekommen. Während der Fahrt habe ich ungefähr eine halbe Stunde geschlafen, somit bin ich mehr als müde. Ein paar Fotos habe ich gemacht, aber bis jetzt ist noch nichts wirklich tolles entstanden.

 Blick vom Balkon

 Am Strand vom Nachbarort. Es war sonniger, als es wirkt. Das Bild ist nicht so der Bringer.

Abends eine Palme mit einer kleinen Yucca daneben. 

3 Minuten später, 50 Meter weiter, etwas länger belichtet.

Bis dann

Euer Wetterschaf

Freitag, 30. September 2016

Catalunya - El dia zero - Und Abfahrt!

Heute geht's los. Zum 1337. Mal geht es in die Provinz Catalunya im Norden Spaniens. Mittlerweile ist es über 22 Jahre her, seit ich dort das erste Mal war. Und zwei Jahre seit dem letzten Mal.

Diese Bilder stammen von vor zwei Jahren, aber die Orte existieren auch heute noch.

Das voll windige Burgenland im Süden Sachsen-Anhalts. Dort stehen etwas über 100 solcher Windräder.
Der Rotten (frz. Rhône) bei Lyon, größter Fluss Frankreichs.

In der Kulturregion Roussillon, die früher zu Katalonien (cat. Catalunya) gehörte und ab morgen dem Département Okzitanien (okz. Occitània, frz. Occitanie) zuzuschreiben ist.

Der Grenzübergang nach Spanien. Und dann heißt es "Benvinguts a Espanya!" oder "¡Bienvenido a España!", falls ihr kein katalanisch versteht.


Euer Wetterschaf (temps ovelles)

Mittwoch, 28. September 2016

Blogparade Kindheitserinnerungen #4 – Kindergartenzeit

Dieses Mal fragt Nina nach den Kindergartenerinnerungen und da sieht es bei mir nun wirklich recht mau aus, denn das Ganze ist doch schon lange her und hat mich später auch nicht mehr wirklich interessiert. Ich war damals im Kindergarten, der direkt in meiner Straße angesiedelt war und auch heute noch ist, nur dass ich da seit fast 20 Jahren nicht mehr wohne. Geschnitten war der wie ein H und ich war im vorderem Teil links mit meiner Gruppe. Die Heizungsverkleidung war aus Holz und damals schon etwas älter.
Meine eigentlichen Erinnerungen gehen aber auf die Mittagspause, wo Mittagsschlaf gehalten wurde. Jedes Kind hatte so eine hölzerne Klappliege, die dann im ganzen Raum verteilt wurden. Ich lag dann immer in der Nähe der Heizung und konnte damals schon, genauso wie heute nicht am Tage schlafen. Da aber alle anderen Kinder schlafen konnte, was ich bis heute nicht verstehe, musste ich mich anderweitig beschäftigen und habe Kakerlaken gezählt, die sich bei den Heizungen rumtrieben. Zählen konnte ich da schon bis 1000 und das Alphabet saß auch perfekt. Meine späteren Grundschulfreunde waren alle in der anderen Gruppe und da hörte ich ständig, dass die während des Mittagsschlafs rumalberten, statt schliefen.
Im letzten Monat vor der Einschulung wurden die "Alten" während des Schlafens geweckt und es ging zum Ausflug nach Wörlitz. Das war das erste und letzte Mal, dass ich mit der alten Wörlitzer Eisenbahn, die noch mit Kohle betrieben wurde, gefahren bin. Seit langer Zeit fahren da zwei elektrische Triebwagen, die mehr nach kurzer Doppelstockstraßenbahn aussehen. Im Wörlitzer Park sind wir dann mit den Gondeln über den See gefahren...
Und dann kam die Grundschule! Eine Straße weiter.


Euer Wetterschaf

Dienstag, 27. September 2016

[Teilrezension] Peter F. Hamilton - Der Abgrund jenseits der Träume

Heute stelle ich mal ein Buch vor, dass ich noch nicht zu Ende gelesen habe. Lediglich den ersten Teil namens "Buch Eins" habe ich durch. Das sind ungefähr 120 von 800 Seiten und es scheint vielleicht eine Art Vorgeschichte zu sein.

Ein Kolonieschiff, namens Vermillion, ist unterwegs, um am Rand der Galaxie einen bewohnbaren Planeten zu besiedeln, jedoch kommt es ganz anders als geplant. Als Laura, die bisherige Hauptperson, aus ihrem Kälteschlaf geholt wird, befindet sich die Vermillion nicht am Rand, sondern in dem geheimnissvollen Raum im Zentrum der Galaxie, wo bis heute nie einer wieder herauskam, der von außen einem schwarzen Loch ähnelt, aber sich nicht wie normale große schwarze Löcher verhält. Als sich das Raumschiff einem bewohnbaren Planeten nähert, entdecken sie einen Wald aus sogenannten Zerrbäumen (für mich sind das verzerrte Bäume) und schicken den Raumgleiter 14 zur Erkundung dort hin. An Board sind neben Laura, auch Joey, Ibu, Roja und Ayanna, die zusammen die Zerrbäume näher erforschen und danach zur Vermillion oder zum Planeten zurückkehren sollen.

Blogparade Kindheitserinnerungen #3 – Musik

Eigentlich viel zu spät, da die letzten zwei Wochen etwas überfüllt waren, aber Musik ist nun mal mein Thema, das mich mindestens stündlich beschäftigt. Und da ging es bei mir auch schon früh los, denn keine zwei Wochen auf der Welt, kam Bobby McFerrin's Nummer-Eins-Hit in die deutschen Charts und das kleine Schaf hatte mit "Don't Worry, be happy" sein erstes Lieblingslied. Auch später hat mich die Musik der 90er Jahre stark geprägt, während die alten 80er Hits von der Elternseite in Erinnerung gehalten wurden und somit genauso einen Weg in mein Ohr fanden.
Besonders das Genre des Dreamhouse verbinde ich heute stark mit den unzähligen Urlaubsreisen nach Spanien, da die meisten Autofahrtvideoaufnahmen 1996/97 entstanden sein müssen, als diese Musik im Radio lief. Und meine Eltern schauen sich gerne Urlaubserinnerungen an. Vorwiegend denke ich da an Robert Miles mit "Children", das sogar vor zwei Jahren mein Handyklingelton war.
Kurz danach kam dann mein erster CD-Kauf. Als dann die Pubertätphase kam, habe ich den Kauf geleugnet, und erst viele Jahre später habe ich gemerkt, dass es eigentlich Kult ist, diese CD zu besitzen. Ich spreche hier vom Album "Aquarium" von Aqua, wo die Single "Barbie Girl" enthalten ist.
Bis ins Alter von 13 Jahren war ich "Eigentlich Alles"-Hörer und dann kam aus heutiger Sicht auch nur noch Schrott in die Charts. Durch meinen besten Kumpel damals fing ich an, die Ärzte zu hören, was ich bis heute tue. Auch in richtigen Punk habe ich damals reingeschnuppert und dann ging es weiter zum Indie Rock, wo sich mein Hörbereich durch das selber Musizieren stark verbreitert hat. So höre ich heute von Alternativen Genres, über Classic Rock bis Jazz, so ziemlich vieles. Große Bögen ziehe ich aber um den Bereich des HipHop/Rap und der Volkstümlichen Musik und auch elektrische Musik ist außerhalb der erfolgreichen 90er Hits nicht mein Favorit. Handgemachte Musik ist meiner Meinung nach die Beste. ☺


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 7. September 2016

Blogparade Kindheitserinnerungen #2 - Essen und Trinken

Diese Woche fragt Nina auf ihrem Blog, was wir für Erinnerungen an Essen und Trinken in unserer Kindheit hatten. Spontan sieht es nicht voll in meinem Kopf aus. Nur ein paar Kleinigkeiten sind mir bis jetzt eingefallen.
Was jetzt genau meine Lieblingsspeise war, weiß ich gar nicht mehr, aber Nudeln sind bis heute hoch angesehen. Gab heute auch welche bei mir. ☺
Zu den weniger angesehenen Dingen gehörten bei mir Kartoffeln, vergraben unter Spinat (Nein, mit Essen spielt man nicht! Und ja, ich aß Spinat, sogar recht gerne.), oder als Kartoffelbrei hatte ich damit keine Probleme. Später fand ich heraus, dass es die Zubereitungsart meiner Eltern war, denn die von meiner Oma hatten immer geschmeckt. Auch Reis war nicht gerne gesehen auf meinem Teller, was aber an diesem günstigsten Langkornspitzenreis liegt, denn den mag ich heutzutage auch nicht sonderlich, weswegen bei mir ein Sack Basmatireis steht, der auch schmeckt.
Im Kindergarten gab es öfters mal Leber. Ich frage mich, wer das ausgesucht hat, denn die meisten Kinder mögen das nicht mal, weil es halt komisch schmeckt. Ungefähr einmal pro Jahr probiere ich komisch schmeckende Dinge, um zu schauen, ob sie mir nun doch schmecken. Nein, Leber fällt jedes Jahr weiter durch und bleibt auf meiner 10-Punkte-Skala bei 1/10 (bedeutet bei mir, dass es nur im äußersten Notfall verzerrt werden kann). Wirsingkohlsuppe. Als es die mal in der Grundschule zum Mittag gab, habe ich das erste Mal das Wort "Moppelkotze" verwendet. 2/10. Lieber eine Weißkohlsuppe.
Nur ein einziges Gericht hat bei mir 0/10 Punkten, und das ist schon immer so gewesen, denn diese schwabbeligen Teile mit dieser knatschigen Konsistenz sind absolute NoGo's (entschuldigt mir den Anglizismus).
Mein Vater machte mir als Kind das Kaninchenfleisch madig, als er genüsslich das Hirn auszutschte. Damit ich es trotzdem aß, wurde ein neues Tier erfunden, die sogenannte Rennpute. Eine kleine Pute mit vier Beinen (und langen Ohren). Irgendwann habe ich wieder Kaninchen gegessen

Beim Trinken weiß ich nur, dass ich als Kind Unmengen an Fencheltee trank. Das Zeug ist doch eklig, wer trinkt sowas? Fällt in die selbe Kategorie wie Kamillentee. So gesehen die einzige wirkliche Veränderung in meinen Ess- und Trinkgewohnheiten.


Euer Wetterschaf

Donnerstag, 25. August 2016

Der nächtliche Ring

Ich habe mir mal die Kamera geschnappt und was ausprobiert. Das Motiv: Der Magdeburger Ring, Höhe Lorenzweg, Richtung Dom, den man auch ganz hinten über der Straße erkennen kann.


Insgesamt habe ich nur drei Einstellungen probiert, jedes Mal nur die Blende geändert. Belichtungszeit 30s, ISO 100 und bei dem Motiv war die Blende glaube bei f = 8mm, oder wie man das schreibt. Viele Autos haben die Spur gewechselt und was ich erstaunlich finde, ist dass man die Bewegung der Sterne innerhalb einer halben Minute so deutlich wahrnimmt. Öffnet das Bild einfach in einem neuem Tab, zoomt heran und schaut die weißen Punkte an, die eher dreimal so breit sind, wie hoch.
Vielleicht darf ich ja öfters mal die Kamera nutzen und mit spielen. ☺


Euer Wetterschaf

Mittwoch, 17. August 2016

Blogparade Kindheitserinnerungen #1 – Kuscheltiere

Die Nina fragt zur Zeit auf ihrem Blog, was denn unsere Kindheitserinnerungen waren und gibt das erste Thema mit Kuscheltieren vor. Auch ich habe eine Beziehung zu den Stofftieren und besitze den Großteil heute noch, auch wenn sie vorwiegend bei meinen Eltern lagern, da dort einfach mehr Platz zum Lagern ist.

Mein allererstes Kuscheltier war eine rosafarbene Plüschkatze, die natürlich heute noch existiert. Meine Mama erzählte mir irgendwann, wie die Katze ausgewählt wurde. Ob sie im Konsum oder im HO mit mir war, weiß ich nicht, aber bei allen anderen Stofftieren, blieb ich regungslos, bis sie mir die Katze zeigte, da strahlte ihr kleiner Sohn. Irgendwann später, es muss schon im Grundschulalter, oder kurz danach gewesen sein, hatte meine Schwester die Katze mit Filzstift bemalt, :-( was aber in der Waschmaschine zum Glück wieder rausging.

Sonntag, 10. Juli 2016

Im Jettempo nach Sylt und direkt in den Strandkorb

Vor ungefähr einem Jahr, hätte ich nie gedacht, dass ich irgendwann mal in meinem Leben auf Sylt landen würde, da die Insel ja bekanntlich mehr von der gehobeneren Gesellschaftsklasse besucht wird. Aber seit letztem Jahr hat einer meiner besten Freunde dort einen Arbeitsplatz und da war es naheliegend, dass ich ihn irgendwann besuchen musste. Letzten Freitag fuhr ich dann mit dem Zug los und wie es so oft ist, hat ein Zug Verspätung aufgebaut und ich kam erst kurz vor Mitternacht auf Westerland an. Im Regen. Während ich in Magdeburg noch bei Sonnenschein und 27°C losfuhr, wurde es Richtung Norden immer trüber und kälter. Die folgenden Tage präsentierten sich nicht wärmer als 16°C und mit Windstärke 6. Montags nur noch 4 Bft.
Nächster Morgen sonniges Wetter. Es ging zu Fuß los erstmal in Richtung Strand. Für mich hieß das erst einmal Kurtaxe zahlen. 3,50€ sind es für einen Tag. Von Westerland aus ging es in Richtung Norden durch Wenningstedt und am Roten Kliff vorbei.


Freitag, 1. Juli 2016

[Projekt] Bonsaiche - 1. Juli

Seht euch das Prachtstück an. Die kleinen Triebe vom letzten Mal sind jetzt riesig und weitere neue Triebe kommen vor. ☺



Euer Wetterschaf

Sonntag, 26. Juni 2016

[Projekt] Bonsaiche - 23. und 26. Juni

Es ist nur 10 Tage her, dass ich über meine Eiche schrieb. Vor drei Tagen saß ich wegen des sonnigen Wetters auf der Terrasse und habe das kleine Bäumchen beobachtet. Es sprossen mehrere kleine Triebe, vermutlich von dem vielen Regen inspiriert, aus den alten Zweigen. Seht selbst. Die Bonsaiche am 23. Juni:


Heute sieht die Kleine schon ganz anders aus. Erstaunlich, was sich so in drei Tagen ändern kann. Und hier kommt sie, die Bonsaiche am 26. Juni:

Donnerstag, 16. Juni 2016

[Projekt] Bonsaiche - Vorstellung

Bonsaiche, oder lang Bonsai-Eiche ist ein kleines Projekt, welches ich vor ungefähr fast drei Jahren begann. Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, wann ich die kleine Pflanze, die damals nur aus einem Stück Holz und einem Blatt bestand, ausbuddelte. Bonsais fand ich schon immer sehr interessant, da sie trotz ihrer geringen Größe, nicht unbedingt klein wirken und so ein Bäumchen passt wunderbar auf die Terrasse oder das Fensterbrett. Ihr fragt euch sicherlich, warum eine Eiche? Eichen sind zum einem majestätische Bäume mit ihrer großen Krone und dem breiten Stamm. Zum Anderen verbinde ich die Eiche mit meiner Heimat, wo die großen Bäume in den anhaltischen Auenwäldern dominieren. Und drittens versprachen "Experten" in ihren Foren, dass auch gegen die Eiche als Bonsai nichts spricht.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Süßkartoffelsuppe [vegan]

Eigentlich bin ich nicht der vegetarische oder gar vegane Typ, aber manchmal rutschen bei mir Speisen raus, denen keine tierischen Inhalte innewohnen. Diese Woche gab es Süßkartoffeln im Angebot, also wurden davon einige mitgenommen und das Suppengrün liegt nach 20 Uhr auch oft mit über 50% Rabatt im Regal. Der Rest, den ich heute nutzte, war schon zu Hause, seien es Gewürze, Zwiebeln oder Salz. Und schon ging es los. Ich habe einfach angefangen, ohne zu wissen wie, nur dass ich das Gemüse und die Kartoffeln nutzen wollte. Grundidee war die normale Kartoffelsuppe, wie man sie von Mutti kennt. ☺

Sonntag, 28. Februar 2016

Mit der Kirche ums Dorf

Ein knapper Monat verging, als ich nach ein wenig Planung, ein 1000 MU Feld mitten in Magdeburg setzte, was im Inneren einer Großstadt nicht selbstverständlich ist. Der Traum vom großen Feld über einer Großstadt, der natürlich schon länger schlummerte wurde ausgesprochen und im Nullkommanix standen die Planungen dafür. Genug Leute zusammenkriegen, Schlüssel sammeln und genau planen, wer wo was macht, steht alles in der Hand des Operators.

Freitag, 15. Januar 2016

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz an meiner Uni

Vor einer Woche erhielt ich eine Einladung zu einer öffentlichen Vorlesung, die meist eher unwichtig sind. Aber als ich dann las, dass Herr Schulz dort sei, dachte ich mir, dass man sich das mal anhören könnte, auch wenn ich nicht der größte Fan von ihm bin, obwohl er menschlich sehr nett zu sein scheint. Was hat er denn zu sagen, nachdem was in Europa in den letzten Monaten alles los war/ist? Flüchtlinge kommen in Scharen, Terroranschläge nehmen wieder die Zahlen an, wie sie vor gut 30 Jahren waren, als es noch Terrorgruppen innerhalb Europas gab, die Wirtschaft in der EU und der Zusammenhalt der Länder. 
Also machte ich mich heute Morgen eine halbe Stunde vor Beginn zum Hörsaal und beobachtete die ganzen Menschenmassen, die in die gleiche Richtung strömten. Hinter mir kam ein schwarzer Mercedes S-Klasse mit Belgier Kennzeichen, dem ich noch ausweichen musste, denn sonst dürfen da keine Autos langfahren. Vorm Hörsaal angekommen, rennen dann die ganzen Kamerateams zu dem Auto und belagern den EU-Parlamentspräsidenten.