Donnerstag, 27. März 2014

Letzter Ausflug - Dessau

Wie schon sehr oft in den letzten Posts, oder auch bei Blog-Tags erwähnt, hänge ich teilweise sehr weit hinterher mit Themen, die ich unbedingt schreiben will. So ist es nicht nur bei den Büchern, wo im Moment nur zwei fertige Bücher noch warten, sondern auch bei anderen Themen. Heute dreht es sich um den 30. nicht Februar oder Januar, sondern Dezember letzten Jahres. Also schon ein viertel Jahr her. An diesem Tag machte ich einen kleinen Ausflug nach Dessau und ein anderer Blogger, nämlich PAL, einen großen Ausflug nach Dessau. Er beschrieb diesen Tag schon vor langer Zeit in dem Artikel Letzter Ausweg: Dessau.

Bei mir begann der Tag etwas unsicher, denn ich wusste nicht, ob ich die Zeit finde, nach Dessau zu fahren und außerdem auch nicht, ob PAL überhaupt fliegt, wie man bei im Post auch wunderbar lesen kann. Er flog und ich fuhr auf zum EDAD, Flugplatz Dessau(-Kühnau). Selbstbewusst betrat ich das Gebäude, folgte dem Schild in den "Tower"-Raum, wo zwei Herren die Zeit nicht wussten, aber dass eine Maschine aus Hannover gleich um die ecke geflogen kommt. So verließ ich das Gebäude auf der anderen Seite und hörte nach kurzer Zeit ein leises Brummen aus Richtung Süden und sah die TB200 im Gegenanflug, um sie ein wenig später landen zu sehen und danach, wie sie auf dem Rollweg parkte.
Super schönes Wetter, wie auf dem Bild zu sehen und leider einen doofen Zeitpunkt zum Drücken erwischt, da die TB200 meine geliebte AN-2 zum Teil verdeckt. Nach der Landung hieß ich die drei Passagiere herzlich Willkommen in Anhalt und erwähnte erstmal nicht, wer ich bin, was PAL etwas verwirrte, da er dachte, ich gehöre zum Flugplatzpersonal und ständig seltsame Insider-Informationen von mir gab. Er hat es nach kurzer Zeit jedoch noch erraten, wer ich bin. ☺ Nett, wie ich bin fuhr ich sie in die Innenstadt, denn außerhalb kann man sich nur Gras und in der Ferne den Stadtwerketurm anschauen. 
So ging es als erstes am Gefängnis entlang und danach durch den Stadtpark, an der Sonnenuhr vorbei, wo Zoe ein wenig die Zeitzonen näher gebracht wurden. Eigentlich bin ich kein Kinder- oder gar Menschenfreund, aber Zoe hat mich doch schon erfreut. Weiter durch die Stadt... Ratze (Rathaus-Center), Rathaus, Marktplatz, Marienkirche, den Alten Dessauer, Johannbau (Verbliebener Westflügel vom Schloss) und dann zur Muldbrücke, im Volksmund Eierschneider genannt, wegen seiner schiefen Form. Zoe kapierte einfach nicht, warum die schief ist, die könnte ja umkippen. Zurück ging es mal durch eine nicht so schöne Gasse, schließlich will ich nicht nur die goldene Fassade der Stadt zeigen, sondern die dahinterliegenden 90% auch andeuten. Angekommen am Bahnhof endete unser Tag und sie nahmen den Bus nach Kühnau und ich den Fuß zurück zu meinem Wagen und durfte dann nach Hause fahren. 
Auf ihrer kurzen Bustour sollten sie das Bauhaus noch gesehen haben, das jeder Besucher angucken sollte, denn das ist unser Wahrzeichen!! (Ich find den Block aus Stahl und Glas nicht so schick.) Und das nächste Mal wird das gesamte Dessau-Wörlitzer Gartenreich angeschaut, da wären aber 2 Tage angebracht.

Euer Wetterschaf

6 Kommentare

  1. Hey Super, klang nach einem schönen Tag und ich persöhnlich mag Dessau

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  2. Ein schoener Beitrag, da hab ich doch noch ein bisschen was dazugelernt ;)

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  3. Schöner Bericht.
    Ich möchte noch zu Protokoll geben, dass uns der Parkplatz zugewiesen wurde, ich hätte auch brav auf der dafür vorgesehenen Wiese geparkt :)

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    1. ich weiß doch ;) und wer deine ansicht gelesen hat, sollte es auch mitgekriegt haben :D

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